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Neuer Glanz auf dem Ku’damm
Bauunternehmen: Mark-A. Krüger Bauunternehmung GmbH
Früher Treffpunkt von Cineasten und Prominenz – heute ein grosszügiges Kaufhaus direkt an der berühmten Berliner Flaniermeile Kurfürstendamm: Beim Bau des „Gloria Berlin“ mussten einige Schwierigkeiten überwunden werden.
Das Ziel
Bau des neuen Büro- und Geschäftshauses „Gloria Berlin“, unmittelbar neben der Gedächtniskirche, auf der berühmten Flaniermeile Kurfürstendamm
Der Name „Gloria-Palast“ stand einst für das bedeutendste Filmtheater der Hauptstadt und lockte Cineasten wie Prominente zu den Filmfestspielen auf den „Ku’damm“. Im neuen „Gloria Berlin“ sollen attraktiver Einzelhandel und Büroflächen ihre Klientel anziehen.
Das Projekt
Überblick:
Innerhalb eines Jahres, bis Mai 2020, entstand der Rohbau für zwei neue Büro- und Geschäftshäuser mit zusammen fast 25.000 m² Bruttogeschossfläche, grossen Deckenstützweiten und Geschosshöhen. Die Gebäudefront greift architektonische Elemente der Ku’damm-Historie auf und fügt sich durch den Einsatz von Glas und Naturstein stimmig in das bestehende Fassaden-Ensemble ein.
Herausforderung:
Die exponierte Lage in der belebten Innenstadt, schwierige Verkehrsanbindungen, Hotels in der Nachbarschaft und erschwerte Baustelleneinrichtung: Dem Projektteam der Mark-A. Krüger Bauunternehmung um Bauleiter Mathias Lippski und Polier Enrico Seeger wurden Flexibilität und präzise Koordination abverlangt. Die vorliegenden Verhältnisse mit drückendem Grundwasser erforderten bei den Arbeiten in den Untergeschossen komplexe Lösungen.

Die Lösung
- Anspruchsvolle Anforderungen
Zu grossen Teilen musste das 2. Untergeschoss unter einer technisch notwendigen Baugrubenaussteifung aus Stahlrohren mit 60 cm Durchmesser errichtet werden. Auf dem Baufeld befindliche Fernwärmetrassen waren während der laufenden Arbeiten umzuverlegen und in Betrieb zu nehmen. Auch die zeitgleiche Sanierung des ebenfalls zum Gebäudeensemble „Gloria Berlin“ gehörenden historischen Gebäudes auf dem angrenzenden Grundstück Ku’damm Nr. 15 erforderte eine enge Abstimmung und Koordination mit der Nachbarbaustelle. Nicht zuletzt musste aufgrund bestehender Grundwasserverhältnisse bis zur Fertigstellung des 2. Obergeschosses eine aufwendige Wasserhaltung betrieben werden, um die Untergeschosse ca. 8 m tief im drückenden Grundwasser zuverlässig herstellen zu können.
Da die Grundwasserverhältnisse eine Bauweise mit umfassenden Trogwänden erforderten, musste die Schalung der Aussenwände in den zwei Untergeschossen einhäuptig gegen den Baugrubenverbau ausgeführt werden. Die robusten Stützböcke STB 450 erleichterten dank ihrer kompakten Bauweise ohne Überbreite den Transport, die platzsparende Lagerung und den Einsatz. Sie leiteten problemlos die hohen Lasten der Wandschalung ins Fundament ab. Hinsichtlich der von den Stützböcken in die Hohlkörperdecke eingeleiteten hohen Einzellasten gab es intensiven Abstimmungsbedarf mit der technischen Abteilung von MEVA. Zusätzliche Massnahmen wurden von MEVA geplant und von der bauausführenden Firma erfolgreich realisiert. Die Industrieschalung Mammut 350 mit vollflächiger Frischbetondruckaufnahme bis 100 kN/m² hatte keine Probleme mit den grosszügigen Wandhöhen bis 5,20 m. Bis zum 2. Obergeschoss waren dann lichte Höhen von ca. 4,50 m gefordert.
- Maximale Deckenspannweiten
3.185 m² MevaDec-Elemente wurden zum Betonieren der Decken eingesetzt. Um eine luftige, offene Wirkung zu erzielen, wurden bis zum 1. Geschoss Cobiax-Hohlkörperdecken mit Stahlverbundstützen kombiniert. Durch die in ihrem Eigengewicht reduzierten Decken sowie den hoch belastbaren Stahlverbundstützen konnten – trotz schlanker Stützenquerschnitte – maximale Deckenspannweiten realisiert werden. Integriert wurden hochstabile Spannverbundstützen und Träger. Die Decken der 3. bis 5. Obergeschosse wurden inklusive eingebauter Betonkernaktivierung hergestellt, um die Massivbauteile zur Gebäudetemperierung nutzen zu können. Zugute kam der bauausführenden Firma hierbei der MevaDec-Einsatz. Die Deckenschalung ermöglichte es, in Bereichen von notwendigen Ausfädelungen der Rohrleitungen auf der Deckenunterseite flexibel zu reagieren. Hier wurden Deckenelemente durch Passbereiche ersetzt, um die Rohrdurchführungen zu realisieren.
Die Mark-A. Krüger Bauunternehmung setzte auch den MEVA-Treppenturm MTT mit rutschsicheren Böden für sicheren Aufstieg ein. Ausserdem mehr als 3.200 EuMax Baustützen für Deckenschalungen bis 5,50 m Höhe sowie Betonierklappbühnen BKB für komfortables Arbeiten auf 1,25 m breiter Lauffläche.
Das Ergebnis
Bauleiter Mathias Lippski blickte nach erfolgreicher Fertigstellung des Rohbaus zufrieden zurück: „Insbesondere mit MevaDec stand uns ein Schalungssystem zur Verfügung, das durchgehend für alle unterschiedlichen Deckenhöhen und Anforderungen eingesetzt werden konnte und dabei dennoch leicht und handlich war. MevaDec trug somit massgeblich zur Entlastung der drei Turmdrehkräne und der termingerechten Fertigstellung des Rohbaus bei.“
Verwendete Systeme:
- Stützböcke STB 450
- Wandschalung Mammut 350
- Deckenschalung MevaDec
- Treppenturm MTT
- Baustützen EuMax
- Betonierklappbühnen BKB
Bauunternehmen:
Mark-A. Krüger Bauunternehmung GmbH
Projekt:
Büro- und Geschäftshaus „Gloria“
Standort:
Berlin, Deutschland
Schalungsplanung:
MEVA Schalungs-Systeme GmbH, NL Berlin
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